Was muss man beim Longboard Kauf beachten

Viele Anfänger aber auch Fortgeschrittene Longboard fahren haben sich schon die Frage gestellt: ‘Was muss man beim Longboard Kauf beachten?’

Longboards haben sich in den letzten Jahren zu einem Trend entwickelt. Ob als Transportmittel, für den Extremsport- oder Funsportbereich – das große Board erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Aber gerade aufgrund seiner verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten sollten Sie genau auswählen, welches Board für Sie persönlich geeignet ist. Nur so kann eine lange Lebensdauer des Bretts und Ihre Freude daran garantiert werden.
Longboards gibt es in den verschiedensten Größen, Designs und Ausstattungen und somit natürlich auch in jeder Preisklasse.
Wenn Sie bisher noch nicht viel auf einem Longboard gestanden haben, empfiehlt es sich beim ersten Longboardkauf, auf einige Punkte besondere Rücksicht zu nehmen.

Beim Longboard Kauf zu beachten: Körpergröße

Je größer der Fahrer des Boards, desto größer und länger sollte auch sein Board sein. Auch auf das Körpergewicht muss dabei geachtet werden. Schwerere Boarder greifen lieber zu stärkeren Brettern. Die Dicke wird dabei durch eine höhere Anzahl an Schichten erreicht. Diese werden mit der Bezeichnung “Flex” kategorisiert. Die Kategorie Flex 1 weist 9 Lagen auf und ist empfehlenswert für Personen im Bereich von 70 bis 90 kg. Flex 2 eignet sich mit 8 Lagen für Personen von 55-80 kg und Flex 3 mit 7 Lagen wird empfohlen für Personen von 30-65 kg. Die richtige Wahl der Kategorie sichert sowohl Ihren Fahrspaß als auch Sicherheit und Haltbarkeit Ihres Boards.
Genauso sollten Sie beachten, dass Ihr Longboard Ihrer Schuhgröße angepasst ist. Wenn Sie mit großen Füßen ständig von einem zu kleinen Board abrutschen oder auf die Rollen treten ist das frustrierend und Sie verlieren schnell den Spaß am Sport.

Beim Longboard Kauf zu beachten: Fahrweise und Anwendungsbereich

Möchten Sie mit Ihrem Longboard schnell und lässig von A nach B kommen, möchten Sie Tricks lernen oder gar Downhill-Boarder werden, also mit Geschwindigkeiten jenseits der 80km/h Berge hinunter rauschen? Für jeden Anwendungsbereich bieten sich andere Brettformen und -größen an. Kompakte, leichte Boards eignen sich für Stadtfahrer, die das Brett öfters tragen müssen, beispielsweise in der Bahn. Der Fahrspaß ist mit jenen Boards natürlich eingeschränkter als mit einem großen aber dafür unhandlicherem Brett. Für Downhill-Fahrer eignen sich eher harte, unflexible Bretter mit breiten Achsen.
Haben Sie höhere Ambitionen sollten Sie im Vorneherein bedenken, dass Ihr Board auch dann noch zu Ihrem Fahrstil passt und Sie nicht ausbremst, wenn Sie sich weiterentwickeln.

Beim Longboard Kauf zu beachten: Basics

Die Basis-Fortbewegung stellt das Cruisen dar. Dabei “pusht” sich der Fahrer mit einem Bein nach vorne und gleitet so die Straße entlang. Ist besonders dieser Fahrstil Ihr Ziel bietet sich ein Board mit weichem Flex und größeren Ausmaßen an. Auch breitere Achsen unterstützen den Fahrgenuss.
Vom Cruisen können Sie mit etwas Übung ins Sliden übergehen. Dabei lässt man das Longboard durch kontrolliertes Bremsen wegrutschen. Wie bei allen Fahrstilen und Übungen sollten Sie natürlich Schutzkleidung, wie Helm und Handschuhe tragen.
Qualität und Preis
Solide Longboards für Anfänger bekommen Sie inzwischen bereits ab etwa 100 Euro. Die Preise können sich bis über 400 Euro im Profibereich hochschrauben. Der Preis ist natürlich für die meisten Käufer ein entscheidendes Kriterium, lassen Sie sich dennoch nicht allein von einem Schnäppchen zum Kauf verleiten. Entspricht es nicht Ihren Bedürfnissen, lohnt sich kein noch so günstiges Angebot.

Hoffentlich weiß nun jeder genau was er beim Longboard Kauf beachten muss!

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